... Prosa, deren Skurrilität und schnelle Schnitte an Filme wie 'Short Cuts' oder 'Pulp Fiction' erinnert. Hamburger Abendblatt

Zwölf Storys: Genau ein Dutzend Mal der Blick auf die Bruchstellen unserer Alltagswirklichkeit. Wenn Nils Mohl ansetzt, ist es, als schlüge die Zeit Kapriolen, als säße man mit seinen Vorstadt-Helden in der Küche und warte darauf, dass die Welt Feuer fängt, oder als läge man auf einer Wiese am See und höre beim Blick in die Wolken plötzlich Musik im Kopf. Immer wieder stoßen seine Figuren an die Grenzen der Realität und ihrer Beziehungsfähigkeit. Doch der Autor begibt sich nicht auf die Suche nach Ursachen, er beobachtet – und das in einer Sprache, die sinnlich ist, lakonisch und präzise.
Storys wie Filme von Michelangelo Antonioni.

Nils Mohl
Ich wäre tendenziell für ein Happy End
Storys

Hardcover o. S., 138 Seiten, 14,90 Euro
ISBN 978-3-938442-65-4
Erscheinungstermin: Februar 2009

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